Private Web-Site über Kleinhain. Verantwortlich: Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck, Kremser Str. 7, 3123 Kleinhain, josef@spindelboeck.net . Aktualisiert am 01/03/2014

Kirche in Kleinhain nach Orkan Kyrill

Pfarrkirche in Kleinhain nach dem Orkan "Kyrill" (19.01.2007):
Das Kirchendach wurde beschädigt und durch die Feuerwehr Hain provisorisch abgedeckt

Kleinhain bei St. Pölten

Gemeinde Obritzberg

Pfarre Hain

 

Sonnenuntergang im Januar 2007

Nach Sonnenuntergang: Januar 2007

Windpark Kleinhain

Windräder versorgen uns mit Strom ...


Ein Bild aus früheren Jahren:
So sah es im Winter 2006/2007 noch nie aus ...

Kleinhain im Netz

Pfarre Hain - Informationen über die Kirche

Gemeinschaft vom Heiligen Josef
Verlag St. Josef

Fa. Fraberger (Spenglerei - Dachdeckerei)

Keller bei Kleinhain (Peter Gallen)

Kurzinformation über die Pfarrkirche in Kleinhain

Um 1250 gehörte die Kirche von Heun (Hain) zum Hochstift Passau. Im Zuge der Kirchenreform von Kaiser Joseph II. wurde die Kirche zu Hain am 1. November 1783 zu einer Pfarrkirche erhoben und dem Stift Herzogenburg inkorporiert. Im Jahre 1827 wurde die Kirche innen vollständig renoviert. 1920 wurde die Enthüllung des Kriegerdenkmales vorgenommen. Im Jahre 1931 bekam die Pfarrkirche eine neue Turmuhr. Am 16. April 1945 kamen um 5 Uhr früh russische Soldaten nach Kleinhain. Sie brachen in den Pfarrhof ein und raubten dem Pfarrer Felix Ernst alles, was nicht niet- u. nagelfest war. Im Mai 1945 musste dieser den Pfarrhof sogar verlassen, da er von den Besatzern beschlagnahmt wurde.

Die Pfarrkirche "Zur Unbefleckten Empfängnis" ist eine gotische, dreischiffige, kreuzrippengewölbte Pfeilerbasilika mit wuchtigem Westturm und einem etwas jüngeren zweijochigen Chorbau. Ein zweijochiger Hauptchor mit verhältnismäßig tief herabgezogenen Gewölben und drei figuralen Schlußsteinen zeichnet diese Kirche aus. Der barocke Hochaltar ist aus rotem Marmor (1713). Erwähnenswert sind auch die vier Grabsteine, die sich in der Kirche befinden, und die beiden barocken Seitenaltäre. 14 Kreuzwegbilder, 1822 von der Pfarre Hain angekauft, schmücken dieses Gotteshaus. Die ornamentalen Glasgemäldefenster stammen aus dem Jahre 1906 und die einmanualige Orgel mit acht Registern von Franz Capek, Krems, aus dem Jahre 1905. Sie wurde 1919 umgebaut und 1971 von G. Hradetzky von Krems restauriert. 1931 wurde ein neues Uhrwerk installiert. Heute besitzt die Pfarrkirche Hain 4 Glocken.